Abteilung für Ökologie der Tiergesellschaften

 

original
original
original
original
original
original
original
original
original

Für viele Tiere hängt der ökologische und evolutionäre Erfolg nicht nur von den Merkmalen oder Entscheidungen einzelner Individuen ab, sondern auch davon, was passiert, wenn Gruppen von Individuen zusammenkommen und miteinander interagieren. Diese Verhaltensweisen und Merkmale auf Gruppenebene sind wichtig, da sie die soziale Umgebung verändern und zu neuartigen Selektionsdrücken führen können, die die Entwicklung der sozialen Komplexität vorantreiben. Unsere Forschung versucht die grundlegende Frage zu beantworten: Wie entstehen und funktionieren Tiergesellschaften?

Bei der wissenschaftlichen Erforschung dieser Fragestellung verfolgen wir einen explizit kollaborativen Ansatz. Unser multidisziplinäres Team arbeitet an der Entwicklung neuer Methoden zur Messung, Analyse und Interpretation des Verhaltens sozial komplexer Tierarten in ökologisch und evolutionär relevanten Feldumgebungen. Der Vergleich innerhalb und zwischen den Arten ist von entscheidender Bedeutung, um die Ursachen und Folgen sozialer Unterschiede zu verstehen. Daher arbeiten wir an einem gemeinsamen Rahmen für die Beobachtung und Analyse der Wechselwirkungen zwischen Einzeltieren, Gruppen und Populationen um das „Soziom“ zu erfassen.

Wer entscheidet wo es langgeht?

Aktuelles

Meg Crofoot

Die prestigeträchtige Auszeichnung des Europäischen Forschungsrats unterstützt einen revolutionären Ansatz zur Erforschung des Schlafs bei wilden, in Gruppen lebenden Tieren mehr

In der Natur ist keine Zeit für Nickerchen

Eine Schlafstudie mit einer Gruppe freilebender Paviane legt nahe, dass das Nachholen von verlorenem Schlaf ein Luxus ist, den sich wilde Tiere nicht leisten können mehr

Paviane zahlen für das Leben in Gruppen einen hohen Preis

Forschende messen erstmals mit der Fitbit-Technologie den Energiehaushalt bei wild lebenden Affen mehr

Die Affenbande gibt die Richtung vor

Das Sozialleben von Pavianen ist weniger hierarchisch als gedacht mehr

Wissenschaftler riskieren die Anzahl wildlebender Bonobos zu überschätzen

Eine aktuelle Studie warnt, dass sich das veränderte Klima im Kongobecken auf Populationsschätzungen gefährdeter Menschenaffen auswirkt mehr

Zur Redakteursansicht