Abteilung für Ökologie der Tiergesellschaften

 

original
original
original
original
original
original
original
original
original

Für viele Tiere hängt der ökologische und evolutionäre Erfolg nicht nur von den Merkmalen oder Entscheidungen einzelner Individuen ab, sondern auch davon, was passiert, wenn Gruppen von Individuen zusammenkommen und miteinander interagieren. Diese Verhaltensweisen und Merkmale auf Gruppenebene sind wichtig, da sie die soziale Umgebung verändern und zu neuartigen Selektionsdrücken führen können, die die Entwicklung der sozialen Komplexität vorantreiben. Unsere Forschung versucht die grundlegende Frage zu beantworten: Wie entstehen und funktionieren Tiergesellschaften?

Bei der wissenschaftlichen Erforschung dieser Fragestellung verfolgen wir einen explizit kollaborativen Ansatz. Unser multidisziplinäres Team arbeitet an der Entwicklung neuer Methoden zur Messung, Analyse und Interpretation des Verhaltens sozial komplexer Tierarten in ökologisch und evolutionär relevanten Feldumgebungen. Der Vergleich innerhalb und zwischen den Arten ist von entscheidender Bedeutung, um die Ursachen und Folgen sozialer Unterschiede zu verstehen. Daher arbeiten wir an einem gemeinsamen Rahmen für die Beobachtung und Analyse der Wechselwirkungen zwischen Einzeltieren, Gruppen und Populationen um das „Soziom“ zu erfassen.

Wer entscheidet wo es langgeht?

https://www.youtube.com/watch?v=ON_3LY1V95k

Aktuelles

Bonobo with young / Christian Ziegler

Stress mit Geschwistern

23. September 2022

Bei Menschenaffenkindern löst die Geburt eines Geschwisters eine anhaltende Stressreaktion aus mehr

Immer schön im Takt bleiben!

Immer schön im Takt bleiben!

13. September 2022

Rhythmische Genauigkeit zahlt sich bei den Balzgesängen des Klippschliefers aus mehr

WPY 2022

Der Fotograf Christian Ziegler dokumentiert ungewöhnliche Verhaltensweisen bei wilden Bonobos mehr

Meg Crofoot

Die prestigeträchtige Auszeichnung des Europäischen Forschungsrats unterstützt einen revolutionären Ansatz zur Erforschung des Schlafs bei wilden, in Gruppen lebenden Tieren mehr

In der Natur ist keine Zeit für Nickerchen

Eine Schlafstudie mit einer Gruppe freilebender Paviane legt nahe, dass das Nachholen von verlorenem Schlaf ein Luxus ist, den sich wilde Tiere nicht leisten können mehr

Mehr anzeigen
Zur Redakteursansicht