Osterferien workshop 2014: Telemetrie-Senderbau

Bee Marie

Ein Raum zum Leben und Erforschen: Auf der Bienenweide begegnes sich die Natur, Besucher und Mitarbeiter. Für große und kleine Entdecker!

An unserem Insektenhotel lassen sich verschiedene Wildbienen-, Fliegenarten und andere besondere Insekten beobachten

Die Bee Marie bietet Vögeln, Insekten und anderen Tieren einen wertvollen Lebensraum. Wildpflanzen geben Nahrung für zahlreiche Schmetterlingsarten und Wildbienen. In einer dichten Hecke finden Vögel Nistplätze und Schmetterlingsraupen vom Kleinen Fuchs, Tagpfauenauge, Admiral usw. Futter. Vielleicht entdeckt man auch mal eine Amsel mit einem kleinen Senderrucksack oder eine Lebendfalle für Spitzmäuse. Der Bereich wird nämlich auch gerne von unseren Wissenschaftlern für Beobachtungen genutzt. Mit ihnen zu sprechen kann alle bereichern. Denn hier treffen sich Wissenschaft, Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung.

Durch die Anlage führt ein kleiner Pfad, um das Leben der tierischen Bewohner aus der Nähe zu erleben. An der Straße zum Institut  steht eine Informationstafel mit integriertem Fernglas zur Beobachtung aus der Ferne. Sie erklärt den Lebensraum „Bee Marie“, die Forschungs­arbeit und dort bereits durchgeführte wissenschaftliche Projekte. Das Gelände wird auch oft von Kindern während Workshops genutzt. Im Nutzgarten wurden im Frühjahr Kräuter, und verschiedene Gemüse wie Zucchini und Kartoffeln gepflanzt, die im Herbst wieder geerntet werden. Unsere Bienen liefern leckeren Honig. Aber auch für Gruppenspiele eignet sich das Gelände hervorragend. Und an einem Tag im Frühling findet der "Mitarbeiter-Workout" statt, bei dem alle Mitarbeiter des Instituts zusammenarbeiten und die Bee Marie wieder richtig in Form bringen.

Neben der Blumenwiese befindet sich auch ein Beet mit beispielhaften Nutzpflanzen

Der Grundstein wurde im Frühjahr 2009 im Außenbereich der Schlossmühle unter Einbeziehung der beiden nächst gelegenen Grundschulen in Möggingen, Güttingen und vielen anderen Kindern gelegt. Die ersten zwei Jahre wurde die „Bee Marie“ zu 60% vom „PLENUM Westlicher Bodensee“ mitfinanziert.

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